01.08.21 –
Die verheerende Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen hat deutlich gemacht, dass die Folgen des Klimawandels auch bei uns angekommen sind. Dieses Ausmaß der Zerstörung durch Hochwasserschäden war bisher in Deutschland unvorstellbar. Die Folgen für Leib und Leben der Menschen, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, ist dramatisch.
Die GRÜNEN Oestrich-Winkel fordern, dass sich die Stadt auf entsprechende Klimakatastrophen vorbereitet, so Klaus Bleuel, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion. Das soll durch die Erstellung einer Gefährdungsanalyse geschehen, die Schwachpunkte offenlegt und aus der hervorgeht, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um sich auf Starkregenereignisse, Hochwasser oder Sturmschäden, Trockenheit und Dürre besser vorzubereiten.
Die GRÜNE-Fraktion erinnert daran, dass es auch bei uns in der Region schon Auswirkungen des Klimawandels gab. So hat es im Rheingau-Taunus-Kreis und in Oestrich-Winkel Anfang August 2017 ein extreme Wetterphänomen gegeben. Die Sturmschäden sind heute noch, vier Jahre später auf der Hallgarter Zange deutlich zu sehen.
Bereits 2017 hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag gestellt, eine kommunale Gefährdungsanalyse durchzuführen. Damals leider ohne Erfolg. Spätestens jetzt jedoch dürfte klargeworden sein, dass nicht länger gewartet werden kann und dringender Handlungsbedarf besteht, geeignete Klimaanpassungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Dies muss systematisch angegangen werden, so die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN-Faktion Oestrich-Winkel, Ingrid Reichbauer. Deshalb ist eine Gefährdungsanalyse auch nur der erste Schritt. Auf deren Grundlage soll dann ein Katastrophenschutzkonzept entwickelt werden. Entsprechende Fördermittel des Bundes und des Landes Hessen sind sowohl für die Erstellung der Analyse und des Konzepts als auch für die Umsetzung der Maßnahmen zu eruieren. Es gibt Fördermittel des Landes Hessen für Maßnahmen zur Klimaanpassung. Als Grundlage einer solchen Gefährdungsanalyse können auch vorhandene Daten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) genutzt werden.
Die GRÜNEN hoffen auf breite Unterstützung ihrer Initiative im Stadtparlament. Schließlich geht es hier um die Abwendung von Schaden für Oestrich-Winkel.
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