21.09.25 –
Eine Raddirektverbindung zwischen Rüdesheim und Wiesbaden war lange Jahre ein verkehrspolitisches Ziel im Rheingau, so die GRÜNEN. Bedauerlicherweise wurde das Projekt, kurz nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie, wieder beerdigt. Dies ist sehr bedauerlich, so Klaus Bleuel von den Oestrich-Winkeler GRÜNEN. Schließlich sind darin zahlreiche sinnvolle Maßnahmen enthalten, die das Radfahren erleichtern und vor allem sicherer machen.
Um dies zu „Erfahren“, machten sich die GRÜNEN auf den Weg und sind die Strecke zwischen Walluf und Rüdesheim abgefahren. In Teilabschnitten gibt es bereits sehr gut nutzbare Radwege, wie beispielsweise am Rüdesheimer Hafen.
Wo gute Radwege fehlen wurde deutlich, dass auch mit einfachen Maßnahmen wie Piktogrammen auf der Fahrbahn die Aufmerksamkeit für Radfahrende gesteigert werden könnte. Dies wird in der Studie nahezu für alle Ortsdurchfahrten angeregt. Diese Umsetzung könnten die Kommunen durchaus sofort starten. Schwieriger sind sicherlich größere Maßnahmen wie die Verbesserung der Radwege in der Geisenheimer Uferstraße, das Anlegen von Radwegen entlang der B42a zwischen Geisenheim und Winkel oder auch eine bessere Radwegeführung zwischen Eltville und Erbach. Aber zumindest die Einführung von Schutzstreifen sowie praktikable und sichtbare Radführungen in Kreuzungsbereichen kann schon eine Verbesserung der Sicherheit bewirken.
Um Radfahren als Bestandteile einer Verkehrswende zu fördern, dürfen die Hände nicht einfach in den Schoß gelegt werden, so die GRÜNEN. Das Thema einer Raddirektverbindung muss auf der Tagesordnung bleiben.

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