Grüne erfreut von guter Resonanz auf Rundgang in Hallgarten

Im Rahmen von Stadtteilrundgängen informieren sich die Grünen vor Ort über aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Ortsteilen. Dies betrifft bauliche, energetische und soziale Entwicklungsprojekte. Zahlreiche interessierte Bürger nutzten beim aktuellen Rundgang die Gelegenheit und sprachen die Grünen vor Ort zu den verschiedensten Themen an. „Wir waren doch überrascht, dass viele Bürger direkt auf uns zugekommen sind, und uns ihr Anliegen schilderten“, so die grüne Stadtverordnete Marika Prasser-Strith, die den Rundgang geplant und moderiert hat.

Viel Gesprächsstoff gab es direkt am Startpunkt, dem Hallgartener Marktplatz. Die Abrissstelle der ehemaligen Gaststätte Taunus, wo Hallgartener Bürger über Jahrzehnte ihre Geburtstage, Hochzeiten und Familienfeiern abhielten. Das Denkmalamt hielt leider nur den Teil des Gewölbekellers für schützenswert, der Rest des Gebäudes wurde abgerissen. Die riesige Lücke am Marktplatz soll neu bebaut werden und das auf dem denkmalgeschützen Kellerteil. Dieser Kellerteil nutzt niemandem mehr und wahrscheinlich wäre es besser gewesen, dafür mehr gescheite Tiefgaragenplätze auszuweisen, damit die Autos dort auch geparkt werden. Die Grüne Fraktion wird sich in den städtischen Gremien mit den Bauplänen auseinandersetzen, sobald diese dort auftauchen.

Ein großes Thema war auch die neue Marktplatzgestaltung in Hallgarten. Diese halten viele Bürger für überhaupt noch nicht gelungen. Es wird mangels Schildern wild geparkt und der Marktplatz ist sehr voll gestellt. Die Grünen bedauern es, dass einige ehemalige Bäume, die sich auf dem Marktplatz befunden haben, der neuen Stellplatzordnung weichen mussten. Ob diese so zweckmäßig ist, wird sich erst zeigen, wenn sie in die praktische Umsetzung geht. Die Anekdote schlecht hin seit Wochen, ist der Parkplatz an der Kirchecke, als neuer Parkplatz eingezeichnet aber mit einem Halteverbotsschild gekennzeichnet.

Auch an der Turnhalle gab es viel zu besprechen. Diese war noch unter Bürgermeister Heil von einem Wasserschaden im Eingangsbereich betroffen. Es dauerte über ein Jahr bis dieser repariert wurde. Die Grünen stellten, damit es vorwärts geht, immer wieder Anfragen im Stadtparlament, um die Reparatur zu beschleunigen. Nun ist die Heizungsanlage defekt. „Wir wollen nun bewirken, dass eine energetische Gesamtsanierung der Halle stattfindet“, da die Halle selbst völlig ungedämmt ist und die Heizung nicht nur kaputt, sondern auch ungeeignet ist“, so Marika Prasser-Strith. “Und wir hoffen, dass da nicht auch Jahre ins Land gehen, da die Halle rege genutzt wird und der nächste Winter kommt.“

Thematisiert wurden unterwegs auch die Aussiedlungen. Es gibt gelungene Beispiele, wie die Aussiedlung Mack am Sportplatz, die die Landschaft kaum beeinträchtigt und es gibt das Negativbeispiel Riesling Pier in exponiertester Lage. Die Grünen kritisieren solch eine landschaftsbeeinträchtigende Hallen- und letztendlich private Wohnhausbebauung aufs schärfste.

Nach einem sehr informativen Besuch in der zukünftigen Musikschule Bildesheim, dem Heimatlädchen und dem Jugendraum fand der Abschluß in netter Atmosphäre im neuen Cafe Feinherb statt.

„Die Grünen haben leider keinen Vertreter oder Vertreterin im Hallgartener Ortsbeirat, doch wir haben immer ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger aus Hallgarten“, so Prasser-Strith.

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