13.12.17 –
Der Beschluss der Fraktionen lautet wie folgt: Der Magistrat wird aufgefordert, Straßen und Plätze künftig verstärkt nach weiblichen Vorbildern zu benennen. Insbesondere bei neu entstehenden oder umzubenennenden Straßen und Plätzen soll die öffentliche Präsenz berühmter Frauen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Kunst, Literatur, Kultur, Soziales, Architektur erhöht werden.
Begründung: Eine aktuelle Zählung ergibt, dass mehr als 44 Straßen (22,7%) in Oestrich-Winkel nach Männern benannt sind. Lediglich bei 3 Straßen (von insgesamt 193) in ganz Oestrich-Winkel waren bekannte Frauen Namensgeberinnen: Elisabeth-Selbert-Straße, Günderodestraße und Elisabeth-Weg. Das entspricht einem Anteil von gerade mal 1,5% Prozent. Dieses Ungleichgewicht lässt den Eindruck entstehen, dass fast ausschließlich Männer die deutsche Geschichte (oder die Stadtgeschichte) geprägt haben. Das ist aber nicht der Fall. Deshalb können Straßenschilder, die an das Wirken berühmter Frauen erinnern, dazu beitragen, der Unsichtbarkeit von Frauen entgegenwirken.
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