14.08.2020

Von: Marika Prasser-Strith

Bündnis90/Die Grünen seit Jahren aktiv um die Situation für Rad- und Fußgänger im Ort zu verbessern

Bündnis90/Die Grünen sind seit Jahren aktiv durch viele Anfragen und Anträge im Stadtparlament die Situation für Rad- und Fußgänger zu verbessern. Viele Bürgersteige sind zu eng, es fehlen abgeflachte und behindertengerechte Bordsteinkanten, es fehlen eindeutige Beschilderungen und bei Straßenbaumaßnahmen steht immer der Autoverkehr im Vordergrund. “Wir haben auf unsere Anträge viel Ablehnung und Ironie durch die CDU/FDP erfahren müssen und leider mahlen die Mühlen der Verwaltung sehr langsam bei verabschiedeten Anträgen“, so die Fraktionsvorsitzende Marika Prasser-Strith. „Genehmigte Anträge, wie z.B. ein fahrradfreundlicher und behindertengerechter Ausbau der Unterführung Schwarzgasse bei Edeka werden viel zu langsam abgearbeitet, so die Fraktionsvorsitzende. Die Bündnis90/Die Grünen freuen sich nun umso mehr, dass auch die SPD in ihrer letzten Presseerklärung sich eindeutig und nachdrücklich für Verbesserungen für Radfahrende in Oestrich-Winkel einsetzt. Die Forderungen der GRÜNEN aus vielen Sitzungen der Stadtverordneten sind bekannt, vieles davon ließe sich schnell durch die Verwaltung umsetzen, sofern der Wille besteht", so Ulrike Franzki, Radkapitänin der GRÜNEN Stadtradelmannschaft.

Auch für die Grünen hat das Stadtradeln dieses Jahr wieder gezeigt, welche Möglichkeiten im Fahrradverkehr stecken und das dafür ein echter Radweg-Plan nötig ist. " Zahlreiche Anträge und Vorschläge zur Verbesserung der Radsituation liegen der Stadtverwaltung vor", so Klaus Bleuel als Vorsitzender. Eine Anfrage der Grünen in der nächsten Stadtverordnetenversammlung zielt darauf ab zu erfahren, ob der Nahmobiliätscheck, der Aufschluß über die Unzulänglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer aufzeigt und gleichzeitig Verbesserungspotential identifiziert, fristgerecht zum 15.6. eingereicht wurde, damit es voran geht. " Von uns beantragte Schilder für eine bessere Kennzeichnung der Unterführungen zur Vermeidung von Querungen der B42 durch Radfahrer und Fußgänger liegen wohl seit Monaten schon im Bauhof, werden aber nicht aufgestellt, moniert Prasser-Strith.

Das Dauerthema geöffnete Einbahnstraßen unterliegt festen Vorgaben, die an die Straße gestellt werden. Dafür geeignete Einbahnstraßen liegen als Liste vor, denn Zone 30 als Grundvoraussetzung ist ja innerorts bis auf die B42 alt überall gegeben. Besonders kurze Verbindungswege wie z.B. die neu ausgebaute Bischof-Dirich-Straße bieten sich an für eine Freigabe für den Radverkehr: breit genug, übersichtlich ohne Kurven und Steigungen, Zone 30, kein erhöhtes Verkehrsaufkommen. "Um diese Chancen ist es wirklich schade, dass so tollen Aktionen wie Stadtradeln keine Taten folgen", so Ulrike Franzki.

Ebenso sind die Unterführungen am Leinpfad schon vor drei Jahren Thema der Sommerradtour der Bündnis90/Die Grünen gewesen mit entsprechenden Lösungsansätzen an die Stadt. "Die Unterführung am Bootshaus sehen wir gar nicht so problematisch", so Klaus Bleuel, "da hilft ein Hinweis auf die Unterführung am Kran. Viel wichtiger ist die Unterführung am Sportplatz Oestrich. Diese sollte so schnell wie möglich mit einer funktionierenden Radrampe beidseitig versehen werden, um Berufsradlern aus Oestrich einen kurzen Weg zum Leinpfad und zur Arbeit zu ermöglichen." Begrüßt werden in diesem Zusammenhang die dank des Einsatzes des Fahrradbeauftragten geöffneten Einbahnstraßenabschnitte am Rheinweg, um die Unterführung am Haus am Strom und am Kerbeplatz zu erreichen und die Anbindung des Radweges in Oestrich an die Obere Bein.

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